Wie modernste Computertechnik die Implantat-Behandlung optimert, weiß Dr. Armin Enssle

3D—NAVIGATION BEI IMPLANTATEN: PRÄZISION IM ZEHNTEL—MILLIMETER—BEREICH

Dr. Enssle für PREMIUM Kliniken & Praxen

Gut geplant ist halb gebaut. Das gilt nicht nur für Architekten, die ein Haus errichten. Insbesondere in der modernen Implantologie ist eine präzise Vorarbeit notwendig, damit die neuen Zähne fest an der richtigen Stelle sitzen und keine Überraschungen oder Folgekomplikationen auftreten. Dabei setzen Zahnmediziner zunehmend eine computergestützte Planungssoftware ein. „Die dreidimensionale Darstellung und Datenverarbeitung erlaubt uns, den Eingriff exakt im Zehntel-Millimeter-Bereich zu simulieren – eine Entwicklung, die gerade im Sinne des Patientenkomforts einen grossen Fortschritt  darstellt“, sagt Dr. Armin Enssle,  zertifizierter Implantologie-Spezialist aus Nürnberg.

Der Inhaber und leitende Arzt der „Zahngesundheit in den Sebalder Höfen“ schwört auf die Möglichkeiten der 3D-Technologie und hat seit den Anfängen vor 15 Jahren alle Entwicklungschritte mitverfolgt. „Sie erleichtert nicht nur uns Operateuren die Arbeit und liefert nachweisbar bessere und vorhersagbarere Behandlungsergebnisse,  auch für die Patientenkommunikation ist dieses Verfahren sehr sinnvoll. Wir Ärzte können die geplante Behandlung Schritt für Schritt am Computerbildschirm erläutern, mit den Patienten diskutieren und ihnen nachvollziehbar machen.“

Simulation der Operation am Bildschirm

Am Anfang der Behandlung steht meistens eine Digitale Volumentomographie (DVT), bei der ein dreidimensionales Röntgenbild mit bis zu 70 Prozent geringerer Strahlendosis als bei herkömmlichen Verfahren erstellt wird. Die Daten aus dieser Aufnahme fließen in eine spezielle Planungssoftware ein, mit deren Hilfe Zahnarzt und Zahntechniker im Team die exakte Position der Implantate bestimmen und damit die Ästhetik der neuen Zähne beeinflusst können.

Wichtige Fragen lassen sich auf diese Weise im Vorfeld genau abklären: Wie viele Implantate in welcher Länge und mit welchem Durchmesser sind notwendig? Welche Qualität hat der Knochen im Operationsgebiet? Sind Weichteilschädigungen zu erwarten? Wie hoch ist das Risiko einer Nervschädigung bzw wie lässt sich eine solche risikokofrei umgehen? Ist eine Knochentransplantation notwendig? Und wenn ja in welchem Ausmaß? Muss über 3D-CAD/CAM-Technologie ein Knochenblock erstellt oder kann mit anderen Knochenersatzverfahren das gewünschte Ziel erreicht werden? Welche Art von Narkose braucht der Patient? Und – nicht zu vergessen: welche Kosten erfordert der Eingriff? All diese Punkte erhöhen die Transparenz und Professionalität einer perfekten Behandlung für den Patienten.

Geringere Strahlenbelastung durch 3D-Planung

Behandler und Patient können am Bildschirm die gesamte Operation virtuell durchspielen. Ist die 3D-Planung abgeschlossen, fertigt das Zahnlabor eine perfekte und hochpräzise Bohrschablone an, die das exakte Übertragen der Computersimulation auf den realen Kieferknochen erlaubt. Weiterer Vorteil: es entfallen zusätzliche Röntgenaufnahmen während der Operation, die Strahlenbelastung sinkt.

„Viele Patienten fragen natürlich, ob die Computersimulation auch wirklich 1 zu 1 auf die reale Situation im Mundraum zu übertragen ist. In den meisten Fällen haben wir eine sehr hohe Präzision, und der Chirurg weiss genau, was ihn bei dem geplanten Eingriff erwartet“, so Dr. Enssle. „Das setzt aber eine individuelle Vorgehensweise und langjährige Erfahrung in Implantologie und Knochenchirurgie voraus. Gerade für Anfänger ist dieses so einfach erscheinende Verfahren zwar verlockend, aber nicht unproblematisch. Keinesfalls sollte man sich nur auf Daten verlassen, wie immer und überall muss jeder noch so kleine Schritt überprüft und verifiziert werden. Schliesslich geht es um einen Menschen, unser höchstes Gut!“

Erfolg in Langzeitstudien bestätigt

Die wissenschaftliche Begleitforschung sowie Langzeitstudien geben dem Nürnberger Zahnmediziner eindeutig recht. Die Abweichungen zwischen geplanter und realisierter Implantatposition liegen zwischen 0,25 bis 0,4 Millimeter. Diese Differenzen müssen allerdings je nach Situation beim anschließenden Aufsetzen der Zahnprothese unter Umständen zusammen mit einem Zahntechniker gelöst werden.

Auch bei der 3D-Simulation gilt: jeder Patient ist anders, ein individuelles Vorgehen ist der Schlüssel zur Patientenzufriedenheit. Dabei spielt auch der Faktor Geduld eine wichtige Rolle. „Time is never your enemy“, erklärt Dr. Enssle. „Für die biologische Heilung und den Langzeiterfolg nimmt sich Mutter Natur die Zeit, die sie dafür braucht. Das kann man nur begrenzt beeinflussen.“

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